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Tischtennis

Historisch

Die Geburtsstunde der Salzufler Tischtennisspieler ist aus dem Jahr 1945 überliefert. Bereits unmittelbar nach Kriegsende wird im Übungsraum des Salzuflen Gymnasiums für Jungen intensiv trainert. Und die Erfolge bleiben nicht aus. Nach vielen Einzelmeisterschaften erkämft sich das Team 1948 einen Platz in der Oberliga West, damals die höchsten deutschen Spielklasse.
Vereinsquerelen sorgen jedoch dafür, dass in dieser Klasse nie gespielt wird. Die Verantwortlichen geben allerdings nicht auf, formen eine neue Mannschaft und erreichen nach vielen Auf- und Abstiegen als ranghöchster Verein Lippes wieder die Landesliga. Doch es wird ein Wechselbad der Gefühle, denn in dieser Landesligasaison 1963/64 zerfällt zunächst das Team und später dann sogar die gesamte TT-Abteilung des TuS Bad Salzuflen.

Somit finden sich die Wurzeln der Tischtennisabteilung des SC Bad Salzuflen im TB DE Schötmar. Dort ist es der unvergessene und viel zu früh verstorbene Willi Sudbrack, der einige junge Leute für diesen Sport begeistert. Nachdem anfangs nur Pflichtfreundschaftsspiele ausgetragen werden, geht’s in der Saison 1961/62 erstmals um Punkte. Zwei Senioren- und zwei Jugendmannschaften gehen an den Start. Abteilungsleiter in jenen Tagen ist ein Mann, der über 45 Jahre lang als Vorsitzender die Fäden in der Hand hält: Jürgen Hörentrup. Krankheitsbedingt muss er seit einiger Zeit kürzer treten - in Norbert Plöger hat er allerdings einen mehr als kompetenten Vertreter gefunden.

In der Saison 2007/2008 ist der SC Bad Salzuflen mit 5 Seniorenmannschaft und einer Jugendmannschaften in den Meisterschaftsrunden vertreten. Aushängeschild der Abteilung ist nach wie vor die 1. Mannschaft, die nach einer tollen Vorsaison in der aktuellen Meisterschaftsrunde der Landesliga etwas schwächelt.

 Bericht über den Preisskat der TT-Abteilung des SC Bad Salzuflen

Alljährlich, kurz vor Weihnachten, veranstaltet die TT- Abteilung des SC Bad Salzuflen ihren beliebten Preisskat. Am 15.12.2006 war es wieder einmal so weit. Abteilungsleiter Norbert Plöger und Cheforganisator Hans Meier hatten eingeladen. 21 TT- Spieler aus allen fünf spielenden Mannschaften folgten dieser Einladung ins Vereinslokal „Wewelsburg“ in Schötmar.

Nachdem „Hänschen“ Meier das Startgeld für Essen, Getränke und Preise, „eingesackt“ hatte, folgten die Regularien. „Gespielt wird nach den Regeln des Deutschen Skatbundes“, führte er aus.

Bereits im Vorfeld konnten die Teilnehmer die Preise (von einigen Geschäftsleuten aus Bad Salzuflen gespendet, andere Preise waren gekauft) besichtigen. Alle waren sich einig, dass es sich lohnen würde, vorne mitzuspielen.

Pünktlich um 19.00 Uhr ging es mit dem ersten Durchgang los. Gegen 20.00 Uhr war dieser beendet und das bestellte Essen und die Getränke wurden durch unsere Wirtin und ihr Team zügig aufgetragen. Wie auch in den letzten Jahren schmeckte es ausgezeichnet.

Nach dem Essen, es war inzwischen 21.00 Uhr, wurde die zweite Runde gespielt. Ein Novum dieser Veranstaltung sei hier kurz erwähnt: Gespielt wurde in zwei „Klassen“; NICHTRAUCHER und RAUCHER. Beide saßen in getrennten Räumen, was den Nichtrauchern sehr gefiel.

Stand Hans Meier nach der ersten Runde noch vorne, schob sich „Fitschi Lehmann“ nach der zweiten Runde an die erste Stelle. So musste die dritte und letzte Runde entscheiden, wer den Wanderpokal mit nach Hause nehmen durfte.

Nach einer spannenden dritten Runde wurde dann durch „Cheforganisator“ Hans Meier gerechnet und dass Ergebnis gegen 01.15 Uhr bekannt gegeben.

Die Siegerehrung nahm Norbert Plöger vor. Titelverteidiger Hans MEIER konnte den Pokal dank einer guten dritten Runde ganz knapp gewinnen und wurde somit Sieger. Den zweiten Platz belegte Friedhelm LEHMANN. Überraschend, dank einer extrem starken letzten Runde, belegte der Jugendspieler Simon FLÖRKEMEIER den dritten Platz.

Da genügend Preise vorhanden waren, konnte auch der 21. Platz, belegt durch Dominik Böker, noch mit einem Preis bedacht werden.

Die letzten Worte sprach dann der mitspielende 1. Vorsitzende. Er wünschte der TT- Abteilung in der Rückserie einen guten Schlag in der Landesliga und bedankte sich bei den Organisatoren für den ausgezeichneten Abend.

In der Hoffnung, dass auch 2007 der Skatabend stattfindet, beendete er die Veranstaltung.

Karl-Heinz Kupzick