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Volleyball

Spielberichte zum 2. Spieltag (24.11.2010)


TSV Bösingfeld – SC Bad Salzuflen 1:2 (20:25 / 25:19 / 17:25)

Am zweiten Spieltag in der Hobby Mixed B Liga wollte der SC Bad Salzuflen den guten Start mit 4:0 Punkten weiter ausbauen. Es sollten möglichst 2 weitere Siege eingefahren werden.

Und genau so begann der SC auch das erste Spiel gegen den TSV Bösingfeld. Die taktische Marschroute wurde gut umgesetzt und das Spiel des SC war flüssig und durchdacht. Im ersten Satz kam Bösingfeld nie für einen Satzgewinn in Frage. Das am Ende nur ein 20:25 für den SC zu Buche stand wird dem Verlauf des Satzes eigentlich nicht gerecht.

Im zweiten Satz kippte das Bild leider, wie so oft in den Spielen des SC. Eine Serie von starken Angaben bescherte Bösingfeld eine 5:0 Führung, die zur Mitte des Satzes auch noch ausgebaut wurde. Beim SC lief da nicht mehr viel zusammen. Ein Wechsel des Spielsystems brachte dann wieder die erforderliche Ruhe in die Mannschaft, doch Bösingfeld brachte den Satz mit 25:19 nach Hause. Wieder musste ein 3. Satz die Entscheidung bringen.

Der SC nahm die am Ende des 2. Satzes gewonnene Sicherheit mit in den 3. Satz und konnte von Anfang den Gegner dominieren. Eine 5 Punkte Führung reichte aus, um Bösingfeld in Schach zu halten und zum Ende hin das Ergebnis deutlich für den SC zu gestalten. Der Satz ging mit 17:25 an den SC und damit auch das Spiel.

Aufstellung 1. Satz: Thomas/Henning P1, Andreas P2, Stephan P3, Beate P4, Daniela P5, Hauke P6 (Spielsystem 2)

Aufstellung 2. Satz: Thomas P1, Andreas P2, Stephan P3, Beate P4, Daniela/Doris P5, Hauke
P6 (Spielsystem 2 + 3)

Aufstellung 3. Satz: Thomas P1, Andreas P2, Stephan P3, Beate P4, Doris P5, Hauke P6 (Spielsystem 3)


SC Bad Salzuflen – CVJM Lockhausen 1:2 (25:15 / 26:28 / 23:25)

Mit Lockhausen wartete auf den SC ein Gegner, mit dem es in der Vergangenheit immer enge und packende Duelle gegeben hatte. So sollte es auch diesmal wieder sein, obwohl es im ersten Satz danach gar nicht aussah.

Der SC beherrschte Lockhausen im 1. Satz nach allen Regeln der Kunst und Lockhausen wurde in die Opferrolle gedrängt. Ein deutlicher Satzgewinn mit 25:15 Punkten war das logische Resultat.

Der zweite Satz verlief bis kurz vor Ende genauso wie der 1. Satz. Der SC führte mit 23:18 und hatte den Satz eigentlich schon für sich gezählt. Und genau das, war wahrscheinlich der Knackpunkt im ganzen Spiel. Lockhausen kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Der SC verkrampfte zusehends, verschenkte die Punkte leichtfertig und konzentrierte sich eher aufs zaudern, hadern und diskutieren, als alles daran zu setzen, den Sack zu zu machen. Trotzdem hatte der SC einen Matchball bei Stand von 25:24. Es reichte nicht. Der Ausgleich fiel und Lockhausen machte auch die weiteren 2 Punkte. 26:238 für Lockhausen. Ein unglücklicher Satzverlust, der dann auch noch mit lautstarken Diskussionen für weitere Unruhe im Team sorgte.

Der dritte Satz verlief über weite Strecken ausgeglichen. Der SC lag zwar fast immer mit 2-3 Punkten in Front, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Die Diskussionen in der vorherigen Satzpause, hatten das Team doch verunsichert. Zum Ende des Satzes kam Lockhausen immer besser ins Spiel und konnte beim 23:23 den Ausgleich erreichen. Dem SC fehlte jetzt auch die nötige Konzentration, um die richtigen Entscheidungen im Angriff zu treffen, so dass am Ende Lockhausen leider, aber verdient, die Nasenspitze vorne hatte. Der SC verlor den Satz mit 23:25 und hatte sich wieder mal selber geschlagen. Sehr Schade.

Aufstellung 1. Satz: Thomas P1, Doris P2, Stephan P3, Beate, P4, Doris P5, Hauke P6  (Spielsystem 2)

Aufstellung 2. Satz: Thomas P1, Doris P2, Stephan P3, Beate, P4, Doris P5, Hauke P6 (Spielsystem 2 + 3)

Aufstellung 3. Satz: Thomas P1, Doris P2, Stephan P3, Beate, P4, Doris/Daniela P5, Hauke P6 (Spielsystem 3)


Fazit nach dem zweiten Spieltag:

Mit 6:2 Punkten steht der SC gut in der Tabelle. Die schweren Gegner kommen aber alle noch an den nächsten Spieltagen. Hätte das Team seine Nerven besser im Griff und würde sich mehr auf die taktischen Vorgaben und das Spiel an sich konzentrieren, wären wohl 8:0 Punkte drin gewesen. Leider schlägt sich der SC immer wieder selbst.



Spielberichte 1. Spieltag 02.10.2010

CVJM Vahlhausen – SC Bad Salzuflen 1:2 (25:15 / 10:25 / 20:25)

Am 02.10.2010 begann für das Volleyball Hobby Mixed Team des SC Bad Salzuflen die Saison 2010/2011 mit zwei interessanten Paarungen. Zunächst hieß der Gegner CVJM Vahlhausen mit dem der SC in der vergangenen Spielzeit schon einige Probleme gehabt hat. Das sollte jetzt anders werden. Der SC wollte den Gegner von Beginn an unter Druck setzen und das Spiel beherrschen. Doch unerklärliche Nervosität machte dem SC einen Strich durch die Rechnung. Es kam einfach keine Ballsicherheit auf und damit fehlte auch die Präzision in den Aktionen. Schnell lief der SC einem 5 Punkterückstand hinterher und musste früh eine Auszeit nehmen. Auch danach kam einfach kein Druck in die spielerisch guten Aktionen. Beim Stand von 17:9 war die zweite Auszeit fällig. Nun ging es darum im Rest des 1. Satzes die Sicherheit für den 2. Satz zu bekommen und dann das Spiel zu drehen. Die Zuspiele für die Angreifer wurden nun von der Position 3 ausgeführt und dem SC gelangen einige gute Angriffe. Die Sicherheit im Spiel nahm deutlich zu, doch der erste Satz konnte nicht mehr gewonnen werden und ging verdient mit 25:15 an Vahlhausen.

Im zweiten Satz beherrschte der SC den Gegner völlig. Mit der gewonnenen Sicherheit wurden saubere und flüssige Aktionen gespielt, dem der Gegner nichts mehr entgegen setzen konnte. Ein deutlicher Satzgewinn für den SC mit 10:25 war die logische Konsequenz dieser Überlegenheit.

Zu Beginn des 3. Satzes war das Bild ähnlich. Der SC dominierte Vahlhausen spielerisch deutlich, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Begünstigt durch einige für den SC unglückliche Punktgewinne von Vahlhausen blieb der Gegner immer in Schlagdistanz. Als sich dann in einer Angriffsreihe des SC wieder Nervosität breit machte, wurde in dieser 3er-Reihe das Spielsystem kurzfristig geändert. Die Sicherheit kam mit gelungenen Aktionen zurück und die nachfolgende Angriffsreihe machte den Sack zu. 20:25 für den SC. Gekämpft und verdient gewonnen.

Aufstellung 1. Satz: Thinius, Sturhan, Kopsieker, Stelbrink, A. Rehse, Sprute-Westphal.

Aufstellung 2. und 3. Satz: Thinius, Sturhan, H. Rehse, Stelbrink, Wippermann, Sprute-Westphal

TV 09 Pivitsheide – SC Bad Salzuflen1:2 (16:25 / 25:22 / 24:26)

Mit dem TV 09 Pivitsheide wartete auf den SC eine unbekannte Größe in der Liga, da sich das Team um einen ehemaligen Vahlhauser Spieler erst neu gebildet hatte. Pivitsheide stellt eine sehr junge Truppe, die mit viel Einsatz und Willen versucht, die noch unzulänglichen spielerischen Möglichkeiten auszugleichen versucht. Eine interessante Begegnung, da der SC die spielerischen Möglichkeiten hat, doch es eben manchmal an Einsatz und Willen mangelt.

Nun, der erste Satz konnte schnell abgehakt werden. Pivitsheide fand kein Mittel gegen das konsequente Spiel des SC. Ein deutlicher Satzgewinn (16:25) für den SC war die Folge.

Anscheinend dachte der SC, das ginge so weiter, doch weit gefehlt. Pivitsheide kämpfte mit viel Einsatz und der SC spielte mit weniger Einsatz. Das reichte nicht für den SC, der zwar das Spiel dominierte, doch den Satz am Ende unglücklich abgeben musste. Beim SC machten sich in der Schlussphase des 2. Satzes Konzentrationsmängel bemerkbar, die Pivitsheide geschickt ausnutzen konnte und damit den Satz mit 25:22 gewann.

Wieder musste der 3. Satz die Entscheidung bringen. Durch den 2. Satz gewarnt, ging der SC auch wieder mit mehr Einsatzbereitschaft in diesen Satz und konnte Pivitsheide von Beginn an auf Distanz halten. Eigentlich waren der Satz und das Spiel schon beim Stand von 23:17 für den SC entschieden, doch dann passierte das, was dem SC eigentlich immer wieder passiert. Konzentrationsmängel (vielleicht auch, weil es für einige Spieler/innen schon der 5. Gespielte Satz war), unüberlegte Aktionen und vielleicht auch schwindende Kondition, brachten Pivitsheide den Ausgleich (23:23). Der SC ging wieder in Führung 24:23 – Pivitsheide glich aus. Doch mit 2 präzisen Aufgaben entschied der SC den Satz und das Spiel schussendlich verdient für sich.

Aufstellung 1. Satz: Wippermann, Sturhan, H. Rehse, Stelbrink, A. Rehse, Kopsieker

Aufstellung 2. Satz: Kopsieker, H. Rehse, Thinius, Sprute-Westphal, A. Rehse/Stelbrink, Wippermann

Aufstellung 3. Satz: Thinius, Wippermann, Sprute-Westphal, Stelbrink, Sturhan, Kopsieker

Fazit nach dem ersten Spieltag:

4:0 Punkte, 4:2 Sätze, 138:120 Spielpunkte. Ein guter Saisonstart.



Link zum Volleyball-Verband

Weitere Informationen zur Volleyballabteilung des SC Bad Salzuflen unter www.volleyball-scbs.de




Historisch


Gegründet wird die Abteilung 1976 durch Rainer Hamm, der in Dr. Walther einen engagierten Mitstreiter findet. Rainer Hamm ist es auch, der Armin Magdsiek als Trainer von der TG Schötmar holt. Mit ihm kommen viele junge Leute zum TuS bzw. SC Bad Salzuflen, die der Abteilung sofort erste Erfolge und Aufstiege bescheren. Doch leider ist dieser Boom nur von kurzer Dauer. Nach Armin Magdsieks Tod bricht dieser Teil der Abteilung weg – übrig bleibt lediglich die Hobbytruppe.

Im November 1986 finden sich fünfzehn junge Menschen in der Turnhalle Hermannstraße ein und bereiten sich gemeinsam mit Trainer Ralf Lenz auf die neue Saison vor, in der wieder eine Damen- und Herrenmannschaft gemeldet werden sollen. Und dieses Vorhaben gelingt: Zunächst als Teilnehmer der Pokalrunden und später machen dann beide Teams erste Gehversuche in der Kreisklasse.

Ein Phänomen, das wir im Rückblick auf die Tischtennisspieler des TuS kennen gelernt haben, ereilt nun auch die Volleyballdamen vor der Spielzeit 1992/93: Aufstieg in die Bezirksklasse und Auflösung der Mannschaft.
Zu viele Spielerinnen hören auf – teils wegen Verletzungen, teils wegen des Studiums und somit kann der SC kein komplettes Team melden.

Die Herrenmannschaft beendet die Spielzeit 1992/93 auf Platz drei, löst sich zum Saisonende ebenfalls auf und beendet damit ein kurzes Kapitel Leistungs-Volleyball im SC Bad Salzuflen.

Was bleibt, sind die Hobbyspieler, die allerdings zu Beginn der neunziger Jahre ebenfalls einen Leistungsknick verzeichnen müssen. Einige Stammspieler wechseln berufsbedingt den Wohnort und somit auch den Verein; andere meinen, sie seien zu alt. Übrig bleibt ein Stamm von gut zehn Spielern, die weiterhin aktiv ihren Sport betreiben und in den vergangenen Jahren stets einen guten Mittelfeldplatz in der Hobby Mixed B Liga erreichten.

Zugänge in 2009 und 2010 ergänzen diesen Stamm, so dass an den Trainingsabenden (Montags 20 – 22 Uhr Halle Lohfeld rechts) in der Regel zwischen 10 und 15 Spieler/innen teilnehmen.

Herzlich willkommen sind volleyballinteressierte Damen und Herren jeden Alters, für die Baggern und Pritschen keine Fremdworte sind.



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